Senioren Servicedienste Köln e. V. – Kölner FriedhofsMobil


Kölner Friedhofsmobil erhält neues Fahrzeug

erstellt am: 12.12.2017 | Kategorie(n): Neuigkeiten

Die gemeinnützige Initiative „DIE GUTE TAT“ stiftet dem Verein „Senioren Servicedienste Köln“ zum 15-jährigen einen Kangoo.

Noch heute, fünfzehn Jahre nach seiner Einführung, ist das Kölner Friedhofsmobil in Deutschland ein einmaliges Angebot – zumindest wenn man die Intensität und den Umfang der Leistung betrachtet*. Der kostenlose Abholund Fahrdienst garantiert den Kölner Bürgern Mobilität bis ins hohe Alter. Wie sonst sollen Gehbehinderte, Sehbehinderte oder schwache Senioren ihre Angehörigen auf dem Friedhof besuchen, wenn nicht mit Unterstützung des Friedhofsmobil-Fahrers Godehard Bettels.

Seit der ersten Fahrt am 22. April 2002 wurden bis heute geschätzt 24.000 Fahrten zu allen 59 Kölner Friedhöfen unternommen (30 pro Woche), was einer Fahrstrecke von über 330.000 km entspricht.

Der Fahrer Godehard Bettels ist bei seinen Touren gleichzeitig Seelsorger und Mediator, zuverlässige Stütze und hilfsbereiter Organisator in vielen Fragen rund um den Friedhof. Aus den vielen Geschichten, die er schon gehört hat, ist sogar eine kommentierte Fotoausstellung entstanden, die im Kölner Rathaus präsentiert wurde.

Das Angebot steht und fällt mit einem zuverlässigen fahrbaren Untersatz. Und nach fünf Jahren hartem Einsatz im Kölner Stadtverkehr war seit der letzten Anschaffung in 2012 dringend ein neues Fahrzeug von Nöten. Die Altenhilfe-Aktion der Kölner Rundschau „DIE GUTE TAT“ beschied den Antrag des Senioren Servicedienste Köln e.V. positiv und stellte der Einrichtung in diesem Jahr zum wiederholten Male einen fabrikneuen
Renault Kangoo kostenlos zur Verfügung.

Für die laufenden Betriebskosten inklusive Personal, Treibstoff und Wartung kommen die Kölner Friedhofsgärtner mit ihrem jährlichen Mitgliedsbeitrag auf. Zusätzlich stehen außerdem weitere eingeworbene Spendengelder von Privatleuten und aus der Wirtschaft zur Kostendeckung zur Verfügung. Insofern zeigt sich der Vereinsvorsitzende Josef F. Terfrüchte zuversichtlich, dass auch für die nächsten Jahre dieser wichtige und für viele Senioren unentbehrliche Service im ganzen Stadtgebiet sichergestellt werden kann.